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Mai 98 |
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Danke für die Lieben Mails die ich bekomme, ich bin ganz gerührt. Hilfesuchende Kinder immer ernst nehmen Und schon wieder mußte eine 11 jährige sterben. Leseprobe aus Regine einer die auszog das Leben zu lernen Wer hier für für Selbsthilfegruppen Kontakte herstellen möchte melde sich bitte, auch bestehende Gruppen sind willkommen. Nach den Pfingstferien wird es hier eine Rubrik Prävention geben, das Material die Seite wird von Pfiffigunde e. V. gestellt. Leider ist bei uns irgendetwas mit den E-Mails schiefgegangen. Die wurden unter t-online abgespeichert, ich dachte schon hier meldet sich ja gar keiner. Das tut mir sehr leid. Habe jetzt aber schnell alle geladen. Alle E-Mails an mich, die öffentlich gemacht werden dürfen setze ich auf entsprechende Seiten mit dem Namen
Kommentare Ich glaube es kaum, heute Donnerstag, 14.Mai 1998 steht doch wirklich in meiner Tageszeitung ein kleiner Artikel. STOPPT LOLITA Der Weisse Ring ruft auf, zum aktiven Boykott gegen den Film Lolita. Mich freut das ungemein, da dieses Buch für meinen Vater Anleitung war. Auszüge aus der Stellungnahme des Weissen Ringes: Die Neuverfilmung des Romans Lolita verlangt engagierte Kritik: Der WEISSE RING fordert die Medien und alle gesellschaftlichen Kräfte auf, deutlich zu machen, daß Lolita ein infames Bild vom Verbrechen des Kindesmißbrauchs zeichnet: Der Film mit ästhetisch schön gefilmten Bildern suggeriert, das mißbrauchte Kind trage als Verführerin die Schuld, zumindest Mitschuld. Und der Täter sehr sympathisch und gefühlvoll dargestellt, durchaus von Selbstvorwürfen geplagt ist danach nicht nur Täter, sondern vor allem auch Opfer, Opfer des Kindes und Opfer seiner eigenen Gefühlswelt. Jahrzehnte hat es gedauert, bis Opfer von Kindesmißbrauch ihre Sprachlosigkeit verließen und das Verbrechen, dessen Ausmaße nur geschätzt werden können, öffentlich bewußt machten. Jahrzehnte hat es gedauert, das scheinbar tröstliche Argument der Mitschuld des verführenden Kindes als haltlose Legende auszuräumen. In einer Zeit in der sich die Öffentlichkeit gerade hinter die Opfer zu stellen begann und in der gleichzeitig ein hinterhältiger weltweiter Markt mit Angeboten ausgebeuteter Kinder boomt kommt nun dieser Film in die deutschen Kinos, mit dem Titel, der auf dem gräßlichen Markt der Kinderpronographie und des Kindesmißbrauchs längst zum Synonym für die Ware geworden ist, LOLITA steht als Code für junge Mädchen, die von den Interessenten via Anzeige oder Internet fast so einfach bestellt werden können wie eine Küchenmaschine aus dem Versandhauskatalog. Nichtintervention ist Stellungnahme hingehen und mal reinschauen unterstützt die Produzenten. Lassen wir den Film ausbluten und leerlaufen unter dem Motto: Zu diesem Thema habe ich noch eine interessante Entdeckung gemacht. Unter dem Titel Warum nur davon träumen? ist ein Buch veröffentlicht worden, von 2 Frauen, eine hat sogar Psychologie studiert, beide sind Redakteurinnen bei einer Frauenzeitschrift und dort für das Ressort Psychologie, Partnerschaft und Sex zuständig! Auf Seite 38 geht es um Erotika. Ab Seite 39 um Lesenswertes. Mit dabei - man/frau glaubt es kaum CHS |
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